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Mietflächenberechnung

 

Die Quadratmeter im Mietvertrag entsprechen oftmals nicht denn tatsächlichen Quadratmetern der Mietsache.

Wollen Sie sicher sein? Lassen Sie es überprüfen!

Um eine Wohnfläche genau, also nach Gesetzeslage zu bestimmen, wird auf die Verordnung zur Berechnung der Wohnfläche (Wohnflächenverordnung - WoFlV) vom 25.11.2003 zurückgegriffen.

 

Die Richtlinie zu Mietflächen für Wohnraum (MF/W) von der Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e. V. (gif) gibt es seit dem 01.05.2012. Diese Richtlinie ergänzt die gif- Richtlinie zur Berechnung von Mietflächen für gewerbliche Räume (MF/G). Dies erleichtert in gemischt genutzten Objekten die Vergleichbarkeit der Mietflächen.

Mit dem Urteil des Bundesgerichtshofes BGH vom 24.03.2004 wird klargestellt, dass die Anwendung der Wohnflächenverordnung auch für freien Wohnraum maßgebend und eine entsprechende stillschweigende Vereinbarung der Vertragsparteien im Zweifelsfall anzunehmen ist, wenn keine andere vertragliche Regelung vorliegt (so auch BGH-Urteil vom 23.05.2007).

 

Das BGH-Urteil vom 24.03.2004 zur Abweichung der tatsächlichen von der angegebenen Wohnfläche im Mietvertrag hat dieser Verordnung zusätzliche Bedeutung gegeben. Liegt eine Abweichung von mehr als 10 Prozent vor, ist der Mieter zur Mietminderung berechtigt. Abweichungen ab 10% begründen einen Sachmangel. Somit kann der Mieter die Miete mindern, ohne das es darauf ankommt, ob der Mangel die Gebrauchstauglichkeit der Wohnung überhaupt beeinträchtigt (BGH WuM2004, 336). Weicht die Quadratmeterzahl weniger als 10% ab oder liegt sie genau bei 10%, begründet dies einen Sachmangel nur, wenn zudem die Gebrauchstauglichkeit erheblich beeinträchtigt wird (KG Berlin ZMR 2005, 950).


Dipl.-Ing. (FH) Benno Musial  | +4936784/50094 , benno.musial@i-b-m.de